Abstecher Cusco

Swantje


Während ich einige Emails für unser Crowdfunding-Projekt geschrieben habe und oftmals die Formulierung „ Unsere Reiseroute steht“ verwendet hatte, fiel mir auf: WOW-wir haben tatsächlich einen Plan. Ist ja auch nicht immer so einfach bei 6 Damen mit 6 Meinungen. Wie sich dieser Plan genau aufgliedert werden wir vermutlich später nochmal genau benennen, damit ihr immer wisst wo wir uns genau befinden, aber heute will ich schon mal unser Hauptreise- ziel eröffnen: CUSCO. Natürlich habe ich bei der Recherche zu und über Peru, naiver Weise, auch mal in meiner Küche nach Couscous gesucht. Ist aber ein nordafrikanisches Produkt und Couscous und ich lachten erstmal über diese Peinlichkeit.
In Peru gibt es sogar zweimal den Ort Cusco: einmal im Norden und einmal im Süden. Wir wollen gerne in den Süden, denn dort gibt es nicht nur in Cusco sondern auch drum herum viel zu entdecken. Zunächst haben wir uns für Cusco eine Woche eingerichtet, aber ob die ausreicht können wir nur schwer einschätzen. Was wir aber ganz genau wissen ist, dass wir ohne Machu Picchu-Besuch nicht abreisen werden. Vor einer Stunde habe ich Fabi noch meine Reisepass-Nummer gegeben, damit sie unsere Tour dort anmelden kann. Über den Blog „Quer durch Peru“ haben wir erfahren dass es neue Richtlinien geben wird für den Besuch vorort- diese klingen irgendwie nicht so reizvoll, aber ich hoffe wir haben dennoch eine tolle Zeit dort oben. Und ich bin besonders gespannt ob es dort wirklich so grün ist, wie auf den vielen Fotos die ich gesehen habe.
Die Lage von Cusco bietet sich auch sehr für Ausfahrten in Sternform an, wie Heda immer so schön anpriest. Rund um Cusco gibt es noch viele textile Produktionsstätten und Textildörfer. Hierfür kann man auch wieder einige Touren buchen, diese sehen auf den Fotos ein wenig so aus, als wären sie direkt für fachfremde Touristen gemacht. Wir würden uns wünschen ein bisschen mehr hinter die Kulissen zu schauen und die ursprüngliche Textilherstellung der Einheimischen bestaunen zu können. Vielleicht haben wir auch die Chance Materialen einzukaufen oder ein paar Tipps zu lernen.
Ach und was auf jeden Fall noch wichtig ist, wird die Phase bei Ankunft sein. Wir müssen uns bei jedem Ort den wir besuchen ein paar Tage Zeit zum, naja ich sag mal „Verarbeiten“, nehmen. Denn von unserem Ankunftsort Lima bis nach Cusco herrscht ein Höhenunterschied von ge- schmeidigen 3300 Metern. Und vermutlich auch spürbar weniger Sauerstoff. Mal abgesehen von allgemeinen Schwierigkeiten wie Jetlag, Klima und Landschaft. Bei solchen starken Schwankun- gen werden wir definitiv den Bus nehmen um diese stetig auszugleichen und nicht holterdiepolter per Flieger so einen großen Unterschied zu verdauen. Man ich wette wir werden alle keine so gute Figur machen in den ersten Tagen.