Selbstgemachtes Skizzenbuch!

Magdalena

Hallo ihr Lieben! 

Nachdem ich meinen Einsatz beim letzten Mal so super verpasst habe, melde ich mich diese Woche, einen Tag vor Reisebeginn, wieder zu Wort. Eines der wichtigsten Gepäckstücke- und mit Gepäckstücken beschäftige ich mich ja irgendwie schon seit Wochen- ist für unser Projekt natürlich ein Skizzenbuch! Bevor ich euch zeige, wie ich mir eines selbst gebunden habe, gibt es noch ein paar Infos!


Während unserer Vorbereitungen haben sich einige Sachen geändert.

Luise hatte zwar schonmal darüber berichtet, aber wir würden gerne die wirklich aktuelle Lage nocheinmal zusammenfassen: Chiara wird uns leider nicht als Dokumentarfilmerin begleiten. Der Grund ist ein schöner: sie bekam für den gleichen Zeitraum und darüber hinaus ein renomiertes Stipendium in Paris, das sie nicht ausschlagen konnte. Gott sei Dank haben wir ja aber Luise Croft an Bord, die sich nun statt dem textilen Projekt der Aufnahmen unseres textilen Projekts widmet. Peng peng
Alle anderen 4 Chicas bleiben bei der textilen Bearbeitung. Inspirationen werden wir genug aufsaugen- Auch Señorita Croft. 

 

 

 

Nun denn habe ich eine kleine Fotostrecke vorbereitet, die Schritt für Schritt den Herstellungsprozess meines Skizzenbuches zeigt. Um das Papier zu gestalten, mit dem der Einband eingeschlagen werden sollte, brauchte ich genau drei Dinge: Papier, Linoldruckfarbe und einen Bleistift mit Radiergummi.

Die Farbe habe ich mit dem Radiergummi einfach aufgestempelt.

Achtung! Sie muss mindestens einen Tag trocknen!

Anschließend habe ich zwei Pappen zugeschnitten, die etwas größer als das Papier sein sollten, mit dem das Buch später befüllt wird. 

Die Pappen werden mit dem bedruckten Papier wie ein Geschenk eingepackt. Mit einem Falzbein wird es kräftig festgestrichen. Dabei gehen Falten verloren und Luftblasen können sich nicht bilden. 

Links ist die Innenseite, rechts die Außenseite.

Ich habe mich für ein Leporellobuch entschieden. Das kann man von beiden Seiten durchblättern.

Das Papier (Büttenpapier) wird also in der gewünschten Größe zugeschnitten und gefaltet. Wenn ein Bogen alle ist, wird das nächste Stück einfach mit einer kleinen Falz angeklebt. 

Die beiden letzten Seiten werden Mittig auf die Innenseite der Pappe geklebt. Dazu nehme ich meistens normalen Klebestift. Durch das kräftige breitstreichen mit dem Falzbein werden sie wieder schön fest.

Bevor die zweite Seite auf die Pappe geklebt wird, habe ich ein Band mit Sekundenkleber auf der Pappe befestigt. Es dient später als Verschluss. Das Papier kommt dann einfach darüber. Bis auf einen kleinen Huckel sieht man nichts mehr.

Fertig! Geschlossen sieht es nun so aus: